|
Pädagogisches Konzept Der Schüler und sein Lernen befinden sich im Zentrum unserer Bemühungen. Wir ermutigen ihn zum selbständigen Arbeiten und dazu, seine Talente zu entwickeln. | Lernen - Begleiten - Bewerten |
Zum Lernen gehört unweigerlich auch das Begleiten und Bewerten. Diese drei Schlüsselbegriffe ziehen sich wie ein roter Faden durch unser ganzes Konzept. Sie sollen sich allerdings nicht nur auf der Unterrichtsebene für die Schüler wiederfinden, sondern auch auf der Ebene des Personals, also der Lehrer, sowie auf der Ebene der Schulorganisation. Zu einer lernenden Schule gehört natürlich auch die Öffnung nach außen auf die Eltern und das Umfeld der Schule. Auf der Unterrichtsebebene bedeuten diese Schlüsselbegriffe folgendes: |  |
- LERNEN • Methodenvielfalt. • Aufgabenschwierigkeit dem Lernvermögen der Schüler angepasst. • differenzierter Unterricht. • Verfolgung der schulischen Entwicklung auf der Grundlage des Lerntagebuchs. • selbständiges Arbeiten mit Hilfe des Übungsplans. ...Weitergehende Infos - BEGLEITEN • Betreuung kleiner Lerngruppen durch einen Coach. • Förderung des Klassenzusammenhalts durch den Régent-Tuteur und seine Schüler. • zusätzliche Übungseinheiten im Stundenplan integriert. • Lern- und Freizeitaktivitäten über Mittag und nach Schulschluss. • Schullaufbahn- und Berufsberatung in Zusammenarbeit mit Vertretern der Berufswelt. ...Weitergehende Infos - BEWERTEN • Bewertung von Kompetenzen. • kontinuierliche Lerntests. • zweimal pro Jahr klassenübergreifende interne Vergleichsarbeiten (gemeinsame Prüfungen). • kommentierte Zeugnisse. • zwei Zwischenberichte zu Noten, Arbeitshaltung und sozialem Verhalten ...Weitergehende Infos Unser Gemeinschaftsleben beruht auf authentischen Beziehungen. Um Lernschwierigkeiten zu beheben und sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken, bieten wir zusätzliche Gelegenheiten zum gemeinsamen Lernen und weitere Freizeitaktivitäten an. Ein interdisziplinäres Team, das sich aus Lehrern und einem Mitglied des SPOS zusammensetzt, betreut die Klasse mindestens zwei Jahre lang. Die Wahl der Schullaufbahn oder der Berufsausbildung erfolgt in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern. Um unsere pädagogischen Ziele zu erreichen, brauchen wir auf jeden Fall Zeit. Daher können wir keinen Stundenplan anbieten, der Schule auf das absolute Minimum komprimiert. Wir möchten einen Stundenplan entwerfen, der uns auch den Freiraum lässt, den wir zur Umsetzung unseres Lernkonzepts benötigen. Kein Lernkonzept kann auf die Mitwirkung der Eltern verzichten. Schule kann nur gelingen, wenn Eltern und Lehrer im Interesse der Jugendlichen an einem Strang ziehen. Das beinhaltet auch, dass alle Partner in einem offenen und vertrauensvollen Dialog klären, was sie von der jeweils anderen Seite erwarten dürfen. Unser Konzept zielt mit seiner starken pädagogischen Ausrichtung vor allem auf die Klassen 7/VII bis 10/IV des technischen und allgemeinbildenden Sekundarunterrichts. Selbstverständlich werden wir es aber auch auf den höheren Klassen fortführen, nachdem wir es auf die Bedürfnisse der älteren Schüler abgestimmt haben. Diese liegen bekanntlich mehr im fachlichen und berufsspezifischen Bereich. Dort wird es also darum gehen, den Freiraum, den wir aufgrund unseres Stundenplans gewinnen, für eine bessere berufliche Qualifizierung zu nutzen. Dabei wird uns das eigenverantwortliche Arbeiten, zu dem wir die Schüler erzogen haben, mit Sicherheit zugute kommen.
|